Eutonie (Eu = gut / Tonus = Spannung) ist ein kreatives und systematisches Erforschen des eigenen Organismus und gleichzeitig ein Zugang zur Entwicklung der Persönlichkeit.
Ausgehend vom Wissen, dass Körper, Geist und Psyche untrennbar aufeinander bezogen sind und sich gegenseitig beeinflussen, unterstützt Eutonie die körperliche Selbstwahrnehmung und Spannungsregulierung.
Durch Übungen in Ruhe und Bewegung – manchmal mit Hilfe von Materialien wie unterschiedliche Bälle oder Bambusstäbe – wird der Körper in allen Bereichen erfahrbar gemacht. Das Üben ist alltagsbezogen und geschieht im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen.
Der/die Übende fühlt die eigene Haut als Grenze und Schutz und geht der Wahrnehmung von Knochenstrukturen nach. Er/sie spürt das eigene Gewicht, vertraut es der Schwerkraft an und lernt, den Boden für Bewegung und Aufrichtung bewusster zu nutzen. So können sich Fehlspannungen lösen und neue Bewegungsmöglichkeiten eröffnen.
Dieses Angebot, das ich ggf. in meine Beratungstätigkeit integriere, bezieht sich auf Einzelpersonen und Gruppen. Auch in Seminarform oder oder in fortlaufenden Übungsgruppen ist es eingebunden in den beruflichen Kontext.